Rotes Sofa mit Franziska Drohsel und Peter Metz
Das "Rote Sofa" war am 20. August in Erfurt unterwegs. An der Schlösserbrücke sprachen Franziska Drohsel (Juso-Bundesvorsitzende) und ich über Arbeit, Ausbildung und alles, was dazu gehört. Gleich danach ging es an die Krämerbrücke um über sehr emotionales Thema "Freiräume" zu diskutieren.
Nach dem der Moderator Martin druch die Gera wanderte beteiligten sich auch ander Menschen an dieser offenen Diskussion.
Danke nochmal an alle GesprächspartnerInnen, ZuhörerInnen und Franzi.
Besuch des Wohnprojektes Topoi
Hier bin ich im Gespräch mit der Leiterin Frau Schmidt.
Ich besuchte das Wohnprojekt für seelisch erkrankte Menschen in Bischleben. „Topoi“ Das bedeutet der Ort und beschreibt den Sinn dieses Wohnprojektes. Menschen die unter seelischen oder Suchterkrankungen leiden können sich eine Wohnung mieten und werden allmählich in den „normalen“Alltag integriert.
Erfurt rennt

Und ich habe mit meinem Team mitgemacht.26 Runden für einen guten Zweck.Danach war ich völlig ausgepowert-aber meine Manschaft hat noch gestanden.Vielen Dank nochmal an dass Let´s Metz Team.Für mehr Infos zum Projekt Erfurt rennt:http://www.erfurtrennt.de/
Im Rahmen eines Demokratieprojektes besuchte ich die Berufsschule „Andreas Gordon.“ Im Rahmen eines ErstwählerInnenprojektes wurden dort PolitikerInnen und Politiker zu Themen aus allen Lebenslagen befragt. Ich machte deutlich, das mein Einsatz für eine Mindestauszubildenden vergütung sowie die mehr Mitbestimmung auch nach den Wahlen am 30.August nicht aufhören wird. Nur mit der SP D an der Spitze einer Landesregierung, können die Mitspracherechte der Auszubildenden ausgebaut und die Berufsschullandschaft gesichert werden. Mehr Infos unter:
http://www.spd-thueringen.de/index.php?mod=content&page_id=3067&s=3
Solidarisch gegen Kinderarmut!
Über 12 Säcke Spielzeug.Puppen, Kinderwagen und Bausteine. Bei meiner Sammelaktion für das Bummikaufhaus der AWO haben die Erfurterinnen und Erfurter bewiesen, dass sie in einer solidarischen Gesellschaft leben wollen. Für mehr Informationen: www.awo-erfurt.de.
Mehr Lohn: Es geht um die Wurst!

Windig und kalt war es als sich ca.70 Streikende in der Warsbergstraße versammelten. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes befinden sich derzeit in einer schwierigen Tarifauseinandersetzung für acht Prozent mehr Lohn. Und als ich von dem Termin erfuhr, war mir klar: Da musst du hin und die Kolleginnen und Kollegen unterstützen.
Nach einer kurzen Rede gab es dann auch Bockwürste von mir. Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg bei den Verhandlungen: Ihr habt das verdient!
Tatort Erfurt
Der Tatort letzten Sonntag machte ein gesellschaftliches Problem deutlich. Die fehlende Interessenvertretung (Betriebsrat) bei Discountern.
Auch im Raum Erfurt gibt es viele Discounter - Läden. Viele Menschen greifen zum Teil aus Bequemlichkeit und aufgrund kurzer Wege, in vielen Fällen aber auch aus Gründen sozialer Not auf die Produkte dieser Geschäfte zurück. Dabei ist offensichtlich, wer Produkte unter Preis verkauft, der übt oftmals nicht nur Druck auf Hersteller und Lieferanten aus, sondern auch auf die Beschäftigten. Dies ist sicher nicht in allen Fällen so und macht bei einem Personalkostenanteil von gerade einmal 4 % der Gesamtkostenstruktur auch betriebswirtschaftlich nicht unbedingt Sinn. Tatsache ist aber, dass in Thüringen kaum Betriebe aus dieser Branche Betriebsräte haben. Lediglich bei Netto und Aldi dürfen die Beschäftigten mitreden. Bei Norma, Lidl und Schlecker hingegen ist Betriebsrat in unserer Region ein Fremdwort. Damit sinkt die Chance für die Beschäftigten, sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen, rapide.
Sicher werden jetzt einige aus dem konservativen Lager behaupten, dass es ja auch möglich ist, dass die Mitarbeiter hier so zufrieden sind, dass es keinen Betriebsrat braucht. Dies ist allerdings unsinnig. Wenn das Klima zwischen Leitungsebene und Beschäftigten stimmt, schadet diesem Klima auch kein Betriebsrat. Eher kann er dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.
Oft regiert bei den entsprechenden Abstimmungen im Betrieb aber schon die Angst. Nicht wenige Beschäftigte äußern sich unter vorgehaltener Hand, „wenn ich mich hier für einen Betriebsrat stark mache, dann kann ich mir direkt einen neuen Job suchen“. Das Recht der Gewerkschaften bei der Vorbereitung und Durchführung von Betriebsratswahlen muss gestärkt werden. Wir brauchen die gesetzlichen Möglichkeiten, dass Gewerkschaften von „außen“ im Namen der Beschäftigten zu entsprechenden Wahlversammlungen einladen und die Wahlen dann leiten können.
Nur so haben die Beschäftigten über die Gewerkschaft ver.di die Möglichkeit anonym und frei von der Angst vor Repressalien um die Einrichtung eines Betriebsrates zu ersuchen. Ich und die Erfurter SPD sind bereit gerne für Beschäftigte die Kontakte zu den zuständigen Gewerkschaften anonym herstellen. Hierzu muss nur die Homepage www.peter-metz.info besucht werden, hier findet sich ein entsprechendes Kontaktformular für eine persönliche email.
Ich versichere dass alle Angaben vertraulich bleiben und die Beschäftigten keine Angst vor Repressalien haben müssen.
Bratwurst bei Rostel´s
Ein neues Unternehmen gründet sich. Und weil dieses die Thüringer Bratwurst in die Welt bringen will, schaute ich mir die erste Filiale genauer an.
Rostel´s ist eine "Fast Foodkette", die in den nächsten Jahren mit Thüringer Produkten in die ganze Welt hinaus möchte. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer erfuhr ich mehr über die Qualität von lokalen Produkten, das Unternehmenskonzept und vor allem über die Arbeitnehmerrechte die die Firma wirklich auszeichnet. Es werden nicht nur, wie in dieser Branche nicht immer üblich, gute Löhne bezahlt, auch das Klima zwischen Angestellten und Chefs ist hervorragend.
Und die Bratwurst auch...
Besuch und Interview bei Radio Frei

Der lokale Sender Radio Frei lud mich am 2.Frebruar zu einem Interview in die Sendung V.I.P ein. Wir haben dort über persönliches, philosophisches, privates und sportliches geredet. Demnächst kann auf meiner Homepage ein kurzer Ausschnitt gehört werden.
Radio Frei ist für mich eine unterstützenswerte lokale Initiative. Hier können alle Bürgerinnen und Bürger ihre eigene Sendung gestalten. Außerdem sind die Macher engagiert im Bereich der Kinder und Jugendmedien. Wenn sie mehr erfahren wollen besuchen sie doch einfach die Homepage: www.radio-frei.de
Besuch im Bummikaufhaus

Kinderarmut muss gezielt bekämpft werden. Dafür setze ich mich gemeinsam mit Christoph Matschie ein. Der Thüringer SPD Vorsitzende und ich besuchten am 18.11.2008 das "Bummi-Kaufhaus" der AWO in Erfurt.
Vor Ort machten wir uns ein Bild über die konkreten Auswirkungen von Kinderarmut und von den vorhandenen Hilfsangeboten.
Im Bummi-Kaufhaus wird gespendete Kleidung an bedürftige Familien gegen einen geringen Obolus abgegeben. Die Jacken, Hosen und T-Shirts werden vom Bummi-Team mit Sorgfalt aufbereitet, einsortiert und verkauft.
Beeindruckt zeigten wir uns von dem Engagement der
Beschäftigten und Ehrenamtlichen. Das Beispiel Bummi-Kaufhaus
beweist, es gibt ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft.
Die Mitarbeiterinnen engagieren sich täglich und leisten damit einen
entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung von Kinderarmut.
Ich war besonders erfreut über die Menschlichkeit mit der die
Mitarbeiterinnen den Kunden des Kaufhauses entgegentreten. Es ist enorm wichtig, dass dieses Projekt nicht als Kleiderkammer gilt, sondern Beratung und Gespräche wie in jedem anderen Geschäft stattfinden. Wenn Menschen von Armut betroffen sind, müssen sie behandelt werden, wie jeder andere auch. Das ist eine der Leistungen des Bummi-Kaufhauses.
Wir beide sind uns einig, dass über solche Projekte hinaus auch von der Landespolitik auf die wachsende Armut im Land reagiert werden muss. So erneuerten wir die Forderung nach kostenlosen Schulessen und geringen Kindergartenbeiträgen.
Im Rahmen des Besuches kündigte ich eine Sammelaktion für das
Bummi-Kaufhaus an. Die Jusos werden in den Erfurter Stadtteilen,
Spielzeug und Kleidung abholen und an das Projekt abgeben.
Besonders werden dabei Dreiräder, Puppenbetten und Babyspielzeug benötigt. Die Aktion wird am 12.Februar starten.
Das Bummikaufhaus in der Thomasstraße 58 in Erfurt hat Montag bisFreitag von 10:00 Uhr bis 12:00Uhr und von 13:00Uhr bis 18:00Uhr geöffnet.
